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Südtirol 2017

Mitte Juni war es wieder soweit: Der jährliche Hangflugtrip nach Italien stand an. Endlich - motivierte man sich doch während der endlosen und kalten Wintermonate mit den Gedanken an das herrliche Fliegen in den Bergen bei strahlendem Sonnenschein und scheinbar endloser "Hammerthermik".

Spots, die wir dieses Jahr besucht haben: Seiser Alm, Margone und der "Haushang" in Sarnthein.

 

Seiser Alm: Gleich am ersten Tag beschlossen wir aufgrund des Wetterberichts (leicht nördlicher Wind) hoch auf die Seiser Alm zu fahren. Das bedeutet früh aufstehen, damit man rechtzeitig den Schlagbaum passiert hat, der ab punkt 9 Uhr die Straße auf die Alm blockiert. Ist man erstmal vorbei, kann man sich Zeit lassen. Also ganz in Ruhe Vorbereitungen treffen: passenden Flieger raussuchen, Sonnencreme auftragen und den Rucksack mit Proviant bestücken. Dann geht es mit dem Sessellift hoch zur Spitzbühlhütte. Wenn man das erste Mal da oben ankommt fällt einem -aufgrund des atemberaubenden Panoramas- erst mal die Kinnlade runter (ich war bisher noch nie da oben). Wirklich heftig. Wir hatten den richtigen Tag erwischt, an diesem Samstag traf sich das who is who der Segelflugszene und führten ihre High-Tech Bomber vor, dass einem der Atem stockte. Voll Kohle und Klappimpeller wo man hinguckte.

Wir zogen es dann (trotz aller Fluggeilheit) vor es beim Zugucken zu belassen, solche Modelle bekommt man nicht jeden Tag zu sehen und hier wurden sie auch noch artgerecht bewegt. Eine echte Augenweide. Wie auch immer, am Nachmittag sind wir dann wieder mit dem Sessellift runter (das Pfeifen der Kohleviecher war selbst an der Talstation noch deutlich zu hören) und begaben uns auf den Heimweg. 

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Margone: Wir hatten uns im Vorfeld eine schriftliche Flugerlaubnis des Vereins eingeholt, dem diese schöne Flugwiese gehört. Irgendwelche "Flugkameraden" haben es dort nämlich mit dem Müll Liegenlassen und (trotz ausgebautem Parkplatz) Parken im Feld so übertrieben, dass die Besitzer eigentlich keine Gastflieger mehr zulassen. Motto des kleinen Örtchens im Norden des Gardasee-Tals ist übrigens: "Dove et Silencio" und genau das trifft zu, mal abegesehen vom Pfeifkonzert der Segelflieger. Einfach nur schön. Ich denke die Bilder sprechen für sich.

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Sarnthein: hier am "Haushang" lässt es sich hervorragend fliegen. Dieses Jahr wurde sogar extra für die Modellflieger eine ganze Baumreihe kurz unterhalb der Startstelle gefällt, was das Starten echt einfacher macht. 

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